Corona-News: Neue Studie aus den USA zu Herzmuskelschäden nach einer Corona-Infektionen

Corona-News: Neue Studie aus den USA zu Herzmuskelschäden nach einer Corona-Infektionen

Herzmuskelschäden

bei jungen Leistungssportlern nach SARS-CoV-2-Infektion

Eine aktuelle Studie aus den USA analysierte Daten von 19378 Nachwuchsathleten aus 42 Colleges / Universitäten im Zeitraum vom 01.09.2020 bis 31.12.2020.
Dabei wurde die Häufigkeit von Herzmuskelschäden durch Corona in Abhängigkeit vom Krankheitsverlauf untersucht. Zudem wurde ermittelt, ob solche Schäden bereits mit einfachen Untersuchungstechniken wie EKG oder Herzultraschall erkannt werden oder ob dies nur mit einem Kernspin des Herzens möglich ist.

Dabei wurde erfreulicherweise festgestellt, dass die Athleten eine relativ geringe Häufigkeit an Herzmuskelschäden nach einer Corona-Infektionen aufwiesen. Waren solche aber doch vorhanden, wurden sie in fast allen Fällen bereits mit EKG, Blutwerten, Ultraschall und Belastung erkannt.

Fazit: Herzmuskelschäden nach einer Corona-Infektion sind relativ selten, können aber weitgehend sicher mit einem normalen kardiologischen Corona-Check ohne größeren Untersuchungsaufwand erkannt werden.

Moulson & Petek et al., SARS-CoV-2 Cardiac Involvement in Young Competitive Athletes. Circulation. April 17, 2021.

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Ihr Team der Sportkardiologischen Praxis “Kardiologie mit Herz” in München.